Eine Investition, die sich auszahlt

bAV und bKV

Die bKV ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Mehr als 22.000 Unternehmen haben nach Angaben des Verbandes der Privaten Krankenversicherung Ende 2022 eine bKV angeboten – rund dreimal mehr Firmen als Ende 2018. Und auch die betriebliche Altersvorsorge ist mit einem Bestand an 16,57 Millionen abgeschlossenen bAV-Verträgen Garant für eine starke betriebliche Komponente der Altersvorsorge.

Und trotzdem gibt es in beiden Bereichen noch reichlich Vertriebspotential, dass es zu entfesseln gilt. Maklerinnen und Makler sind dabei gefordert, die Vorteile der bKV und bAV nachvollziehbar darzustellen. Dafür gibt es zwei Ansätze.

1. Fürsorge für die Mitarbeitenden: Spart mehr, als sie kostet

Eine betriebliche Krankenversicherung kann sich richtig lohnen. Nehmen wir mal einen Mittelständler mit 20 Mitarbeitenden und einem gesamten Beitrag von 400 Euro im Monat, also rund 4.800 Euro im Jahr.

Nehmen wir bei 20 Mitarbeitenden einmal 300 Fehltage im Jahr. Die Kosten dafür belaufen sich bei 450 Euro am Tag für den Produktionsausfall und ggf. Ersatz der Mitarbeitenden auf 135.000 Euro. Untersuchungen zufolge sorgt die bKV dafür, dass im Schnitt fünf Prozent der Fehlzeiten vermieden werden. Das wäre eine Ersparnis von 6.750 Euro im Jahr. Eine Rechnung, die sich schon lohnt.

Apropos „lohnen“: Unternehmen können die bKV-Beiträge steuerlich als Betriebsausgaben geltend machen. Dadurch werden die Abgaben für die Körperschafts- bzw. Einkommensteuer und die Gewerbesteuer reduziert.

Die bKV hilft also dabei, den Arbeitsausfall zu reduzieren, die Kosten dafür zu senken und Ausfälle zu vermeiden. Und das ganz einfach dadurch, dass sie an verschiedenen Stellen ansetzt und die Gesundheitsvorsorge optimiert:

  • Mit der Kostenübernahme für Vorsorgeuntersuchungen bietet die bKV einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung von Krankheiten, die rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Die bKV sorgt für einen schnelleren Zugang zu Arztterminen: Krankheiten werden direkt behandelt und nicht verschleppt.
  • Gerade im OP-Bereich – ambulant wie stationär – hilft die bKV dabei, wichtige OPs schneller, mit den besten Spezialistinnen und Spezialisten sowie einer optimalen Medizintechnik zu arrangieren.

2. Halten ist besser als suchen (und bezahlen)

Der Fachkräftemangel ist aktuell so hoch, wie seit 10 Jahren nicht. Eine Studie der Arbeitsagentur zeigt, dass sich die Quote der offenen Stellen für Fachkräfte in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt hat. Viele Unternehmen sind häufig über Monate nicht in der Lage, frei gewordene Stellen neu zu besetzen. Der „War for Talents“ verschärft sich zunehmend. Was wäre also sinnvoller, als die Mitarbeitenden gar nicht erst zu verlieren?

Die Frage wird umso drängender, wenn man sich die Kosten anschaut, die ein Personalwechsel nach sich zieht. Die Abgangs- und die Neueinstellungskosten für eine Fachkraft liegen heute schnell im Bereich von 15.000 bis 20.000 Euro bei einem Jahresgehalt von rund 40.000 Euro! Sie fallen für die Stellenausschreibung, die Anzeigenschaltung, die Mehrarbeit im Personalbereich, die Einarbeitung oder auch die Falschbesetzung einer Stelle an.

Und hier kommt die betriebliche Vorsorge ins Spiel. Unternehmen können mit einer arbeitgeber- oder mischfinanzierten bAV bei ihrer Belegschaft und neuen Fachkräften deutlich punkten. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die z.B. im Rahmen einer Entgeltumwandlung paritätisch 100 Euro freiwillig beisteuert, müssen lediglich mit einem Nettoaufwand von 52 Euro rechnen. Die Steuer- und Abgabenersparnisse sind bei der bAV enorm. Eine einfache Rechnung und eine verdammt gute Investition! Alle gewinnen: Die Belegschaft ist im Alter finanziell gut abgesichert, der Staat finanziert mit und das Unternehmen erhält ein starkes zusätzliches Argument im Rennen um die besten Fachkräfte.

3. bAV und bKV im Doppel: WIN/WIN für alle!

Wenn Arbeitgebende sich für eine Vorsorgelösung aus bAV und bKV entscheiden, bieten Sie Ihrer Belegschaft und künftigen Mitarbeitenden ein tolles Angebot im Rahmen der Employee Benefits. Beides sind schlagkräftige Instrumente, um Mitarbeitende zu finden, zu binden und zu motivieren.

Die bKV sorgt für einen sofort erlebbaren Mehrwert und die bAV für ein starkes finanzielles „Plus“ im Alter. Diese betriebliche Vorsorge stellt eine echte Fürsorge gegenüber den Mitarbeitenden und deren Familie dar, mit der Unternehmen ihre Attraktivität im Markt deutlich steigern. Eben eine WIN/WIN-Lösung für alle.

Mehr Informationen:

bAV

bKV