Kfz-Versicherung

Beim Auto-Verkauf den (Elektro-)Motor ankurbeln

Elektromobilität boomt. Aber E-Autos brauchen einen besonderen Versicherungsschutz. Wer als Maklerin oder Makler weiß, worauf es dabei ankommt, wechselt ganz schnell auf die vertriebliche Überholspur.

Literpreise deutlich über 2,00 Euro: Der Blick auf die Zapfsäule ist aktuell schmerzhaft. So mancher wird in diesem Moment über den Wechsel zum E-Auto nachdenken – und immer mehr Deutsche setzen diesen Gedanken um.

Mehr als jeder dritte zugelassene Neuwagen hat inzwischen einen reinen Elektromotor. Wer elektrisch fährt, sollte bei der Kfz-Versicherung allerdings ein paar Dinge beachten. Maklerinnen und Makler, die wissen, worauf es dabei ankommt, können ganz schnell auf die vertriebliche Überholspur wechseln.

Der Akku: Herzstück und Sorgenkind

Herzstück eines Elektrofahrzeugs ist der Akku. Mit bis zu 20.000 Euro ist er das teuerste Teil im Auto. Daher sollte er in der Versicherung besonders berücksichtigt werden. Akkuschäden mitversichern ist Pflicht – am besten unbegrenzt. Bei Tierbissen gilt: Nicht nur Kabel-, sondern auch Folgeschäden am Akku müssen abgesichert sein.

Mythos vom erhöhten Brandrisiko

Obwohl sie in den Medien viel beschworen wird, eine erhöhte Brandgefahr besteht bei E-Autos nicht. Kommt es trotzdem zum Brand, kann dieser schwerer zu löschen sein und länger dauern als der Brand eines normalen PkW. Allerdings nur, wenn der Akku betroffen ist. Die Feuerwehr kann aber meist löschen, bevor dieser Feuer fängt. Für den Versicherungsschutz eines E-Autos spielt die Brandthematik demnach keine Rolle.

Seltener kaputt, aber teuer, wenn's passiert

Ganz generell sind E-Autos sogar zuverlässiger als Verbrenner. Laut ADAC haben sie seltener Pannen. Wenn allerdings etwas kaputt geht, sind die Reparaturen meist teurer: Der GDV spricht von rund 30 bis 35 Prozent Mehrkosten. Das liegt ebenfalls am teuren Akku sowie der komplexen Bord-Technik. Daher sollten die Deckungssummen ausreichend hoch sein. Zudem macht eine Vollkaskoversicherung Sinn, um auch spezielle Schäden abgedeckt zu wissen.

Gerne vergessen: die Ladeinfrastruktur

Rundumschutz umfasst auch die Ladeinfrastruktur. Wer an der heimischen Steckdose laden möchte, sollte vorher unbedingt von einem Elektroinstallateur das Stromnetz prüfen lassen. Am besten eignet sich zum Selberladen eine Wallbox. Schäden an dieser laufen jedoch über die Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung. Die Kfz-Police wiederum sollte Kurzschlussschäden an der Ladeinfrastruktur und den Diebstahl des Ladekabels absichern.

Gleichzeitig profitieren Kundinnen und Kunden beim Kauf eines E-Autos zusätzlich von der staatlichen Förderprämie, die seit Mitte Mai rückwirkend für das ganze Jahr gilt. Wer E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer schon jetzt kompetent berät, positioniert sich als Vorreiter und sammelt Vertrauenspunkte, wo andere noch zögern. Der nächste Boxenstopp folgt noch im Oktober: Dann bringt die adcuri einen neuen Kfz-Tarif auf den Markt, der unter anderem genau auf E-Mobilität zugeschnitten ist.

Mehr Informationen dazu folgen bald.